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DSC03272Ich weine so lange bis ich nicht mehr weinen kann. Vielleicht höre ich nie wieder auf……………………………………………..bis meine Tränen einen See bilden, in dem Du, geliebter Teddy eintauchen kannst und gesund wieder auftauchst.

Danke Monica für das bedingungslose Ja zu Teddy. Ich fühlte und fühle mit Dir.

 

Antje

Hallo zusammen
 
Wir haben uns von Teddy verabschiedet. Ich möchte nicht lange darüber reden, denn es ist nicht einfach. Viele haben uns versucht zu helfen und Rat zu geben. Einige befürworten das Teddy endtlich gehen durfte und sind froh darüber. Andere kritisieren mich, weil er auch ein Recht auf Leben hatte. Dazwischen stehen wir als Familie und Teddy…wir kennen uns und haben uns jeden Tag dem Kampf ums überleben geliefert. 10 Monate lang. Wir haben uns entschieden ihn zu erlösen. Seine Wunde am Bein die nie heilte und immer grösser wurde, seine Traurigkeit, die zwar ab und zu wieder von Freude durchflutet wurde, aber tausend mal erloschen wurde wenn wir uns entfernten und er nicht hinten nach kommen konnte. Die länger werdenden Nächte draussen alleine, wenn sein Rudel im Haus drinnen ist. Und seit seine Freundin, Kaninchen Lin gestorben ist,  wurde es um so langweiliger für ihn. Lange habe ich mich mit der Entscheidung gequält, aber ich musste ehrlich sein, der Zeitpunkt war da. Ich habe es lange rausgeschoben. Aber jetzt ist es still geworden um uns und in mir drinnen. Teddy durfte in seinem Gärtlein am letzten sonnigen Tag einschlafen. Seither regnet es….   Ich war bei ihm und habe ihn gestreichelt. Er ging langsam und sanft.
 
Viele Fragezeichen sind zurückgeblieben. Das grösste ist wohl, warum? Aber gleichzeitig empfinden wir dankbarkeit das wir Teddy fast ein Jahr lang bei uns haben durften. Ein kleiner Kämpfer und ein grosser Charakter. Er hat Antje gebeten nach Hause fahren zu dürfen. Er durfte. Er kam nach Hause. Wir lieben ihn und er wird immer hier zu Hause sein. Lange durfte er nicht im irdischen Heim bleiben, aber ich habe ihm am Tag der Operation  schon versprochen, dass er nicht abgeschoben wird oder für immer so leben muss. Das wäre in Nitra geschehen. Er wäre erkrankt. Und liegen geblieben. Alle hätten es gut gemeint… aber er wäre liegen geblieben.. Spürte er das als er Antje fragte ob er mit darf….ja der Instinkt sagte ihm das. Wir versuchens, haben wir gesagt. Das haben wir getan. Alles haben wir getan.
 
Ja ich weiss Eure Meinungen werden sehr unterschiedlich sein, ich habe aber Frieden gefunden und Teddy auch. Danke für alle Eure Bemühungen Teddy zu helfen. Die aufmunternden Worte und die Unterstützung auf so diverse Weise.  Es tat gut mich und Teddy so gestützt zu wissen. Es war wahnsinnig. Danke, danke, danke.
 
Heute war ich mit Ice und Cory lange spazieren. Das ist die andere Seite. Ice. In 2 Wochen ist sie ein Jahr hier. Ein Engel  der mich nicht loslässt. Nie. Ich liebe sie….und wie. Eine Seele die perfekter nicht sein könnte. Sie wird uns hoffendlich noch lange die schöne Seite unserer Bemühungen um diese Tiere zeigen. Sie ist unsere lebendige Erinnerung an Teddy, denn beide kamen sie gleichzeitig den weiten Weg hierher und eines Tages werden wir alle wieder vereint sein und mit Teddy rennen…
 
 
Eure Moni, Lara und Melanie, Ice und Cory

Guten Morgen,

 ich sehe gerade zum letzten Mal dem lustigen Spiel meiner Cosma zu.  Es ist jeden Morgen in den vergangenen 2 Monaten meine Rettung gewesen.

 So denken wir oft, wir retten die Tiere, dabei retten sie uns. Warum begreifen das so wenige Menschen?

 

Die Entscheidung die 3 Schwestern von den Straßen Kalabriens zu mir zu nehmen in einer Phase, wo ich mich eigentlich um mich selbst kümmern musste war genau richtig.

Insgeheim wusste ich das die ganze Zeit. Aber jetzt in diesen Minuten habe ich die Antwort dafür gefunden.

Es ist immer richtig, was das Herz sagt. Warum zweifeln wir daran so oft?

 Cosma kam um mir die schweren Morgenstunden zu versüßen. Und das ist ihr wahrlich gelungen.

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 Liebste Cosma, meine Schöne. Ich danke Dir so sehr.

Bevor Du gekommen bist, war jeder Morgen seit dem mich mein Mann verlassen hat sehr schwer.

Früher war ich ein Morgenmensch, doch seither fiel es mir schwer in den Tag zu kommen.

 Mit Dir und durch Dich wurde jeder Morgen zum Fest. Deine Lebensfreude haben mich angesteckt und geweckt.

Du bist tief in meinem Herzen dafür. Und für noch viel mehr.

 Du weißt, ich habe Dir gesagt, würden nicht schon 6 Hunde bei mir wohnen, Dich würde ich für immer behalten.

Aber das Schicksal hat es wunderbar mit Dir gemeint. Du hast Deine Menschen gefunden. Dein Platz ist dort. Nicht hier.

Ich weiß dass Du das weißt. Du Kluge.

Wir haben einander begleiten dürfen in wichtigen Abschitten unseres Lebens. Das wird uns für immer verbinden.

 

Du konntest bei uns all Deine Sorgen ablegen. Wir haben Dich sanft von Deinen Schwestern getrennt. So sanft, dass ich

Denke, Du konntest sie guten Gewissens gehen lassen. Hier konntest Du Dein Welpenspiel nachholen mit Ronja, Urmel und Bambi.

Ein Spiel, dass Dir durch Dein Straßenschicksal genommen war. Und Du hast Vertrauen in uns Menschen gewonnen. Nicht alle sind schlecht.

 Wir werden uns wiedersehen und uns immer aneinander freuen.

 Deine glückliche Pflegemama

Antje

Der Zaun an meinem neuen Puppenhäuserl steht fast.

Boomer und Lena haben aber schon erkannt, dass ein Jägerzaun gerade dazu einlädt durch die „Löcher“ durchzuschlüpfen. Und vor allem sind die Verlockungen auf der anderen Seite des Zauns sehr hoch.  Die Wirtschaft „zum wilden Hund“ hat immer viele verlockende Düfte… und viele andere Hunde.

Irgendwie schleppe ich seit Wochen und es wird nicht weniger.

Nun die von mir bisher als Lager  für Sachspenden und Flohmarktartigkel genutzten Räume in dem Häuschen brauche nun selbst für mich (Waschmaschine, Fahrrad und vieles mehr). Also habe ich ein weiteres Lager in Söcking angemietet und dorthin bringe ich nun seit Tagen sämtliche Bücher, Bilder, eben meine ganze Trödelware. Die Sachspenden sind bereits gut an andere Tierschützer verteilt, denn in nächster Zeit komme ich wohl eher nicht dazu an einen Tierschutz-Brennpunkt zu fahren.

Heute Abend kommen meine Schatz-Freunde wieder und dann wird noch das Türl an den Zaun angebracht. Wer solche Freunde hat, wie Klaus und Claudia, der muss sich im Leben nicht mehr sorgen. Der Zaun war meine größte Sorge, denn das Häuschen liegt wie gesagt auf einem Wirtschafts-Gelände und direkt an der Ortsstraße (wenn auch nicht so stark befahren, aber es reicht ein Auto…).

Draußen bei mir im Garten toben gerade Cosma, Bambi und Ronja. Ein starkes Trio. Sie haben definitiv momentan das schönste Leben. Sie spielen den ganzen Tag zusammen.

Cosma wird allerdings am Freitag für immer gehen. Ihre neuen Eltern holen sie. Und Bambi ist bei mir nur im Urlaub. Daniela ist eine Woche in Kroatien. Für Ronja wird es bestimmt schlimm langweilig werden, wenn sie wieder mit mir und meinen 5 Oldies „abhängen“ muss. Aber in der kleinen Puppenstuben-Wohnung kann ich ganz sicher keinen Pflegehund aufnehmen. 6 Hunde und ein Mensch sind dort wirklich mehr als genug.

Guten Tag,

Mahnungen flattern uns ins Haus. Aber nicht wie Ihr Euch denkt. Nein keine Zahlungsaufforderungen, sondern  es sind Nachfragen was ich so mache und wie es uns geht.

Gut geht es uns. Wir packen gerade unsere Sieben Sachen und ziehen in ungefähr 3 Wochen in unser Kuschel-Asyl. Eine kleine Puppenstubenwohnung in einem Häuschen aus dem 16. Jahrhundert. Wir werden schon erwartet. In dem kleinen Ort, ganz hier in der Nähe hat es sich bereits herumgesprochen, dass dort eine Frau mit vielen Hunden einzieht.  Es ist ein schöner Ort um neu anzufangen. Klein, aber fein und mein J Zeit wird es.

Das Häuschen steht auch direkt auf dem Gelände einer großen Wirtschaft und so werden wir bestimmt bald Dorfbekannt sein.

Doch noch sind wir ja im alten Haus und das haben wir kurzerhand zu einem Tollhaus umfunktioniert. Ich habe Straßenhunde aus Kalabrien aufgenommen. Cosma, Carla und Charlotta. 3 Schwestern bereits 7 Monate alt. Zwei ihrer Geschwister wurden in ihrer Heimat bereits ermodet (der Bruder angezündet und die Schwester erschlagen), da wollten wir nicht länger warten und holten die 3 Schwester per Flugzeug nach München.

Ebenso Urmel, ein Welpe noch mit einem Augendefekt (operabel). Er war der einzigste seiner Geschwister der sich getraut hat, sich einfangen zu lassen.

 (Fotos von den Süßen s. auch letzter Eintrag)

Ja und so kam es, dass Daniela und ich hier in gewisser Weise ein kleines „Auffanglager“ betreiben, denn allein mein Rudel hat sich um die Zahl 6 erweitert.

Simbo, der alte Herr aus Nitra, ein freundlicher Geselle, nur eben alt und taub, fand keine neuen Besitzer. Nun haben wir vor ein paar Tagen seine Ankunft bei uns gefeiert. Simbo ist nun MEIN Hund und ich bin stolz darauf. Zeit wurde es.

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 Ich habe bei Youtube einen Film mit dem Titel „Tollhaus“ hochgeladen http://www.youtube.com/watch?v=JSCnozb9bhs.. So geht es bei uns meistens zu. Wenn sie nicht gerade wie jetzt friedlich um uns herum liegen und seelig schlafen. Ich kann mich nicht satt sehen an ihnen.

Hier ein paar Eindrücke, damit Ihr versteht. IMG_0238

Viel Köperkontakt ist wichtig

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 wildes Schmusen

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Emmi hat ein neues Kopfkissen

 Was sonst so jeden Tag passiert will ich von nun an wieder versuchen in mein Online-Tagebuch zu schreiben. Es  ist ja nicht wenig bei so viel Tieren und sehr viel Engagement.

Ich könnte erzählen, dass wir ein Kätzchen auf der A 8 fanden. Rettung in letzter Minute.

Ich könnte erzählen, dass Nadja die alte Schäferhündin, zum Glück keine Lungentumore hat und nun ein Zuhause sucht, aber erst noch an der Gebährmutter operiert werden muss.

Ich könnte erzählen, dass der blinde Bo mit seiner Pflegefamilie zwei Wochen nach Dänemark an den Strand fährt.

Ich könnte von der Scheila-Ranch in Augsburg erzählen.

Ich könnte von Carina erzählen, die im Alleingang Hunden aus Belgrad die liebevollsten Zuhause findet.

All das und noch mehr.

Nun wünsche ich einen schönen Sonntag.

Eure Antje

…heute schon in Sicherheit …in meinem Garten und auf meiner Couch  :-)

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 Nichts tun ist nichts für mich und weil das so ist, wohnen seit gestern Carla und Charlotte bei mir. Äh bei uns. UND Urmel bei Dani.

Ich habe es schon einmal erwähnt. Die Tierhilfe Calabrien e.V. (www.tierhilfe-calabrien.de) ist ein unterstützenswerter Verein. Ehrliche und beständige Tierschutzarbeit. Lautlos und im Kleinen.

Jetzt in der Hochsaison sind die Straßenhunde in Kalabrien in besonders großer Gefahr. Prügel ist die kleinste Bedrohung. Sie werden angezündet oder versucht aus dem fahrenden Auto zu erschlagen. Die Außentemperatur dazu um die 45 Grad. Sie quält der Durst und der Hunger, die Hitze, die Schutzlosigkeit.

Tierschützer vor Ort füttern die Hunde und versuchen sie so gut es geht zu beschützen. Ein paar mal im Jahr fährt Brigitte und ihr Mann auch die weite Strecke von München bis an die Spitze des Italienischen Stiefels. Dann wird versucht die Tiere einzufangen und von einer ortsansässigen Tierschützerin zu kastrieren. Kein einfaches Unterfangen. Die Hunde sind es gewohnt besser vor dem Menschen zu fliehen als ihm zum vertrauen.

 Von den Hunden, die sich in besonders gefährdeten Gebieten aufhalten wird die Tierhilfe Calabrien gebeten sie ausfliegen zu lassen. So die Theorie. Ein Flug in der Hochsaison kostet um die 500 Euro.

Aber was bedeutet Geld, wenn man weiß ,dass die Hunde, die schon Gesichter haben, weil man die Fotos zuhause auf dem PC hat, bald sterben werden? Schei…..egal. So denkt Brigitte. So denkt die Tierhilfe Calabrien.

Und so kamen am vergangenen Wochenende 6 Hunde hier an und an diesem Samstag erneut vier.

Zurück aber zu Dani und mir. Auch wir hatten die Fotos inzwischen auf unseren PCs. Schon seit 3 Wochen. Doch jeder Versuch von uns Plätze für die Hunde zu ergattern scheiterte. Wir waren ganz schön verzweifelt. Aber ich sagte es anfangs schon. Nichts tun ist nicht mein Ding. Egal wie meine Situation auch momentan ist. In der Nacht von Freitag auf Samstag habe ich beschlossen 3 dieser Hunde bei mir aufzunehmen und hoffte inständig, dass einer davon aber Dani’s Herz erobern wird.

Ja und viel mehr gibt es nicht zu sagen. Jetzt lasse ich Bilder sprechen.

 

Für alle 3 suchen wir liebevolle Zuhause. Kleiner Hinweis: Carla und Charlotte sind wie meine Ronja. Wer meine Ronja kennt, weiß wie zauberhaft sie wohl sein müssen.

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Mutterseelenallein auf der Straße IMG_9783

Noch sehr verängstigt und scheu auf dem Heimweg vom Flughafen.

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 Gestern Abend und heute Nacht ging gar nichts ohne einander. Ich sah schon eine erneute Duett-Vermittlung auf uns zu kommen.

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Doch heute tauen beide schon mächtig auf und zeigen uns was in ihnen steckt. Wir freuen uns schon jetzt auf mehr :-)

Carla Charlotte 1

  Charlotte Charlotte 2

 Carla und Charlotte sind ca. 7 Monate alt.

 So und last but not least unser Urmelchen. Er kam sah und siegte. Dani nahm ihn auf den Arm und von da ab an war es um sie geschehen. Sie hat also einen neuen heißgeliebten Pflegi.

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Urmel ist unbeschreiblich. Kein Hund. Ein Wesen. Eigentlich ein Welpe noch. Sein Pass verrät uns, dass er ca. 3 Monate alt sein soll. Doch er ist schon eine Persönlichkeit.

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 Hier als Schoßschmeichler

 

Was mir noch wichtig ist:

-          Hund Nummer 3 auf dem ersten Foto ist auch mitgekommen. Er hat einen Pflegeplatz über die Tierhilfe Calabrien bekommen

-          Brigitte und ihr Mann fahren im September wieder nach Kalabrien. Wir suchen dringend Futterspenden und ganz wichtig Ungezieferschutz, wie Frontline, etc.

Ich bin gerne die Sammelstelle.

 

Passt gut auf Euch. Wir grüßen Euch aus unserem Hunde-Reich.

Dani und Antje und 9 zufrieden schlafende Fellnasen

 

Eure Antje

Neue Telefonnummer: 08152/3962279

P.S. Ronja freut sich tierisch über die Geretteten

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Guten Morgen,

es sind Momente zum Festhalten. Momente, die unbeschreiblich sind.

Gestern Abend bekam ich eine Mail von Judith aus Köln. Eine junge Frau, die dann weitergemacht hat, als ich aufhören musste. Ich bin dankbar dafür. Judith ist von den Flusentieren (www.flusentiere.de) . Ihr Herz gehört neben den Möpsen und den Bulldoggen immer wieder auch sehr denen, die übersehen werden und keiner will.

So wie Josko. Viele werden Josko kennen, denn über ihn stolperten wir alle immer wieder auf den Seiten von Animal Hope (www.animalhope-nitra.at). Er war so schüchtern und ängstlich und versteckte sich immer hinter den Hütten. Ich wollte ihn mit dem Grauen Schnauzen Transport mitnehmen, doch ich fand niemand für ihn.

Um so glücklicher bin ich über diese Nachricht. Judith, ich kann Dir nicht genug für Deine Hingabe und angenommene Aufgabe danken. 540_thumb_1

Judith erzählte mir von Josko und seinem Herrchen. Auf dem Foto werden die Worte noch 10fach unterstrichen. Angekommen!

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„Er lebt jetzt 10 min. von uns entfernt direkt am Rhein. Joskos Herrchen ist ein alleinstehender Herr Mitte vierzig und von Beruf Krankenpfleger. Er hat unheimlich viel Geduld mit Josko gehabt, da er keinen Meter an der Leine mitgelaufen ist, er hat sich nur zusammen gerollt wie ein Igel! Nun gehen beide zusammen jeden Morgen anderthalb Stunden an den Rheinwiesen spazieren und das klappt mittlerweile richtig gut:-) Josko ist total aufgetaut und fühlt sich auch als Einzelhund sehr wohl. Und im Bett darf er natürlich auch mit schlafen;-) ich habe mich wirklich wahnsinnig für den Kleinen gefreut!!! Er hat es wirklich verdient!!!“

 Und dann die große Überraschung. Judith nimmt von Jutta Jakob (http://www.spitz-nothilfe.de/ Jonas für immer zu sich. Einen kleinen blinden Spitz

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„Normalerweise sind tatsächlich Bullis eher mein Beuteschema, aber eigentlich kann ich mich ohnehin für alle Hunde begeistern;-) und als ich den kleinen blinden Spitz gesehen habe, konnte ich einfach nicht anders….ich wußte direkt, der passt zu uns:-) Die Geschichte von ihm ist aber auch wirklich zu traurig, er war acht Jahre lang in einem Stall eingesperrt und kannte gar nichts!!! Weder Sonne noch Wiesen…aber jetzt soll er sich ganz toll entwickelt haben (er wurde zwar leider in der Zwischenzeit zusammengebissen und hat auch von einer Katze etwas abbekommen, weil er einfach nicht ausweichen kann) und freut sich wohl über jeden neuen Tag! Das ist schon toll!!! und ich es kann es kaum noch erwarten, nach Bayern zu fahren und ihn abzuholen…

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 Und wenn ich auch so wenig tun kann momentan (ich muss niemand sagen wie schrecklich das für mich ist), kann ich wenigstens dank anderer Heldinnen (Judith Henrichs und Jutta Jakob) von Glücksmomenten und Sternstunden erzählen.

 Herzlichst

Die Antje

Am Selben Tag noch wo wir bei Chrissy zu Besuch waren sah ich mir noch unsere „Urlaubsmitbringsel“ bei Dani an. 5 Katzenbabies fand mein tauber Simbo während unseres Urlaubs in der Toskana unter einenm Holzhaufen. Daniela verbrache von diesem Moment an jede freie Sekunde bei den Babies. Und als Dani das Vertrauen der Mutter gewonnen hatte und wir festgestellt haben, dass sie unsere Nahrung annehmen, wir erfuhren, dass sie auf dem Markt verschenkt werden würden, kauften wir (Daniela von ihrem Urlaubsgeld) eine Katzenbox in Siena und nahmen den unerwünschten Nachwuchs mit nach Deutschland.

Daniela ist wirklich die beste Nachwuchs-Tierschützerin und ich bin stolz sie zu kennen.

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Hier ein paar Eindrücke von dem Fundort und der Reise.

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 So entspannt haben sie während der Fahrt geschlafen.

 

Wir hoffen nun, dass unsere Worte fruchten und die Mamakatze kastriert wird. Wir sind per Mail verbunden und werden immer daran erinnern.

Sehr gerne mache ich ab und zu kleine Ausflüge zu meinen Tierschutzfreunden und vor allem zu „meinen“ geretteten Tieren.

 Gestern war ich mit Daniela, der Jüngsten im Bunde, bei Chrissy. Sie ist ja vor einigen Monaten fern ab der Zivilisation  in ein kleines Häuschen gezogen. Schön ist es dort. Aber einsam ….. Für die Hunde und die Katzen aber definitiv der schönste Ort der Welt.

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 Vor allem wollten wir ihren Nachwuchs bestaunen. Nicki und Luna aus Kalabrien. Zwei italienische Schönheiten.

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 Gefunden von Brigitte von der Tierhilfe Calabrien e.V. (www.tierhilfe-calabrien.de), komplett verwahrlost in den Bergen auf einem kleinen Parkplatz. Sie hat sie mühsam dort eingefangen. Vor Ort wurden sie aufgepäppelt und gesund gepflegt und vor 10 Tagen nach Deutschland eingeflogen.

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 Hier ein paar Fotos, die ich, gäbe es Germany’s next Topdog, sofort einreichen würde.

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WICHTIG: Beide suchen nun ein Zuhause. Am liebsten würden wir sie gemeinsam vermitteln. Sie sind machen alles gleichzeitig ,sagt Chrissy, wie so zwei Synchronschwimmerinnen J. Wer bei der Vermittlung helfen will, darf das gerne tun. So ein Traumduo sucht auch einen Traumplatz.

 Auch mein alter Simbo war sofort verliebt.

 Und wir haben Nadja gesehen. Ihr geht es zur Zeit sehr gut. Wir überlegen ihr tatsächlich noch ein Zuhause zu suchen. Sie ist leider eine Katzenkillerin und dazu auch dominant. D.h. Chrissy muss sie ständig separieren.

 Timea hat immer noch mit der Demodex-Räude zu kämpfen. Aber sie ist nur noch an wenige Stellen. Immerhin!

Danke Chrissy für das leckere Abendessen.

Danke Dani, dass Du mal wieder an meiner Seite gewesen bist.

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Und  während ich das Schöne hier schreibe. Trauere ich in meinem Herzen um Shayla. Sie hat uns gestern für immer verlassen. Eine Schäferhündin aus Nitra. Gekommen mit dem Grauen Schnauzen Transport im März. So nahe liegt Freude und Leid im Tierschutz. Sie bekommt aber noch einen eigenen, nur für sie gedachten Nachruf von uns. Will nur warten bis Vera zurück ist.

 
 
   Vorsicht: Giftig für Hunde!

…auch menschliche Nahrungsmittel können für Hunde gesundheitsschädlich oder sogar giftig sein!!

Menschliche Nahrungsmittel sind oftmals für die Ernährung von Hunden untauglich. Und zwar nicht nur, weil sie oft einseitig zusammengesetzt und arm an lebenswichtigen Nährstoffen sind, sondern weil sie in manchen Fällen schlicht und einfach giftig wirken können. So sind z.B. Nüsse für Hunde von Nachteil, da sie einen hohen Phosphorgehalt haben und deswegen leicht zu Blasensteinen oder Störungen des Knochenstoffwechsels führen können. Walnüsse sind sogar giftig. Zwiebeln, besonders rohe, führen bei Hunden zu Blutarmut, da ihre Inhaltsstoffe die roten Blutkörperchen zerstören. Andere Nahrungsmittel wie z.B. Hülsenfrüchte führen durch ihren sehr hohen Faser- und Eiweißgehalt zu Überaktivität der Darmbakterien. Dies kann Bauchkrämpfe und unangenehm gesteigerte Darmwinde (Flatulenz) bewirken. Zudem enthalten manche Hülsenfrüchte Fermenthemmstoffe, die die Eiweißverdauung behindern (z.B. Sojabohnen). Alle fleischhaltigen Nahrungsmittel vom Essenstisch, aber auch Käse und Essensreste, soll ten ebenfalls nicht einem Hund verfüttert werden, da ihre Zusammensetzung nicht seinen Nährstoffbedürfnissen entspricht. Genauso schädlich kann eine Überdosierung an fettlöslichen Vitaminen (z.B. Vitamin A) sein. Stark gesalzene Nahrung (gesalzenes Fleisch oder Fisch), Seewasser oder Pökellake können u.a. zu Bluthochdruck und Nierenschäden führen. Schließlich ist noch vor der Verfütterung gebratener oder gegrillter Speisen, vor allem Fleisch, zu warnen: Der hohe Fettgehalt, Salz und Gewürze sowie Röststoffe sind für die Ernährung von Hunden nicht geeignet!
Hier diverse Gefahrenquellen:
Gefahren im Haushalt:
Avocado: Das enthaltene Toxin ist ausschließlich für unsere Heimtiere gefährlich und befindet sich in allen Anteilen der Pflanze. Es führt zu schweren Schädigungen des Herzmuskels und damit zu Atemnot, Husten, Ödeme und Bauchwassersucht. Eine Vergiftung endet i.d.R. tödlich, da eine spezifische Therapie nicht existiert. 
Kakao (z.B. in Schokolade!!): Dieses menschliche Nahrungsmittel kann von Hund und Katze nur sehr schwer verstoffwechselt werden. Der Inhaltsstoff Theobromin reichert sich im Körper an, was letztlich zu Vergiftungen führen kann. Betroffen hiervon sind auch alle Produkte, welche Kakaobestandteile enthalten (Schokolade!!). Die tödliche Dosis für den Hund liegt bei 100 mg Theobromin pro kg Körpergewicht. Je nach Kakaogehalt sind etwa 60g Milchschokolade pro kg Körpergewicht bzw. 8g Blockschokolade pro kg Körpergewicht (d.h. 100g Blockschokolade für einen 12 kg-Hund) können einen Hund vergiften, evtl. töten. Auch hier reagieren die Tiere mit Durchfall und Erbrechen, später kommen zentralnervöse Störungen (Zittern, Krämpfe, Lähmungen der Hintergliedmaßen, Bewusstseinsstörungen) hinzu. 
Küchenzwiebel: Diese in jeder Küche anzutreffende Pflanze bewirkt in jedweder Form (roh, getrocknet, gekocht) bei Hund und Katze schwere Vergiftungen. Schon 5 – 10g pro Kg Körpergewicht führen beim Hund zur Hämolyse (=Zerstörung der roten Blutkörperchen). Zunächst reagieren die Tiere mit Durchfall und Erbrechen, später folgen Anämie (Blutarmut, blasse Schleimhäute), Anorexie (Verweigerung von Wasser und Futter) und Beschleunigung von Herzschlag und Atemfrequenz. 
Knoblauch: Giftige bis stark giftige Kulturpflanze – Symptome bei Überdosierung: bleiches Aussehen, Blutharne, Erbrechen, Durchfall, Gelbsucht.  Knoblauch-Zwiebel ist für Hunde, Katzen, Kleinsäuger, Ziervögel und Pferde giftig.

Nikotin: Die Aufnahme des Giftes erfolgt in der Regel durch kauen bzw. fressen von Zigaretten oder Kautabak. Dabei sind in erster Linie Welpen betroffen, da diese wesentlich neugieriger sind als ältere Tiere und alles mögliche ausprobieren. Anfangs kommt es zur E rregung, später zur Lähmung des Gehirns: Muskelzittern, Speicheln, Erbrechen, erhöhte Herz- und Atemfrequenz, Krämpfe, Bewegungsstörungen und Kreislaufkollaps. 

Xylit (Süßstoff):  Dieser Süßstoff ist oft in vielen zuckerfreien Kaugummis, Bonbons und anderen Lebensmitteln enthalten. Xylit kann bei Hunden die Ausschüttung körpereigenen Insulins in das Blut deutlich steigern, so dass es bei den Hunden zu einem lebensbedrohlichen Abfall der Blutzuckerspiegels kommen kann. Die Wirkung tritt ca. 30 Minuten nach der Aufnahme von größeren Mengen xylithaltiger Süßwaren ein. Erste Symptome sind: Schwäche, Verlust der Koordinationsfähigkeit und Krämpfe. Es ist dann unbedingt erforderlich, dass der Hund sofort von einem Tierarzt behandelt wird. Weiterhin gibt es Hinweise auf Leberschäden bei Hunden durch Xylit, welche aber letztendlich noch nicht bestätigt sind. Die Tierschutzorganisationen plädieren an alle Tierbesitzer, ihren Lieblingen grundsätzlich keine Nahrungsmittel für Menschen zu verfüttern. Ebenso sollten xylithaltige Süßwaren nicht in der Wohnung offen herumliegen.

Weintrauben, besonders aber Rosinen oder Maische (Pressabfälle der Traubenlese): Dies führt oft zu einer Vergiftung mit akutem Nierenversagen. Es gab schon mehrere solcher Fälle, zwei davon führten zum Tode wie mir eine aufmerksame Hundebesitzerin per e-mail mitteilte!
Gefahr in Wäldern, Gärten und Grünanlagen:
Adonisröschen (Adonis vernalis): Erste Anzeichen einer Vergiftung sind, wie bei den Pflanzen mit Herzgiften üblich, Erbrechen und Durchfall. Es folgen Herzrythmusstörungen, langsamer Pulsschlag und Atemnot. Hier kann schnell das Herz versagen, was unweigerlich zum Tode des Hundes führt.

Ackerbohne, Puffbohne, Saubohne, Pferdebohne, Dicke Bohne: Syptome: bleiches Aussehen, Fieber, verminderte Urinausscheidung, Erbrechen, Durchfall, Appetitlosigkeit, Kolik, ev. Gelbsucht, Milz- und Leberschwellung. Stark giftige Kulturpflanze. Bohnen, Samen und Pollen für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und v.a. Pferde giftig.

Azalee: Diese Pflanze enthält (genau wie der Rhododendron) ein Neurotoxin, welches in erster Linie zu Lähmungen der Muskulatur führt. Auch hier zeigt sich wieder unspezifisches Speicheln, Erbrechen und Durchfall. Daneben beobachtet man das Reiben des Kopfes an Gegenständen und Augenausfluss. Später kommen ein verlangsamter Herzschlag, Blutdruckabfall, Atembeschwerden und Muskellähmungen hinzu, die letztlich zur Atemlähmung führen. 
Buchsbaum: Dank des bitteren Geschmacks werden frische Pflanzenteile selten aufgenommen, gefährlich ist aber auch die getrocknete Pflanze (z.B. In Floristikgestecken). Beim Hund beträgt die tödliche Dosis 5g Blätter pro kg Körpergewicht. Die Symptome sind Erbrechen, Durchfall, Err egungszustände und Krämpfe, sowie Lähmungen. Der Tod tritt durch Lähmung der Atmung ein. 
Efeu (Hedera helix):  Beeren, Blätter und Stängel bei hoher Dosis tödlich. Magen-Darm-Entzündung. Bei hoher Dosis Nerven- und Herzdepression.
Eisenhut:  Eisenhut ist stark giftig- wobei besonders der blaue Eisenhut besonders giftig ist. Das Gift des Eisenhuts fördert zunächst die Reflexe. Als Symptome treten Speicheln, Durchfall, Erbrechen, Krämpfe und Lähmungen auf. Im schlimmsten Fall tritt der Tod ein. Schon kleinste Mengen des Eisenhuts sind sehr gefährlich für Hunde. Liegt eine Vergiftung mit Eisenhut vor, so sollte man schnellstmöglich zum Tierarzt.
Eibe: Die gesamte Pflanze, einschließlich der Samen ist hochgiftig. Die einzige Ausnahme bilden die roten Beeren, deren Fleisch ungiftig, deren Samen aber wiederum toxisch ist. Als tödliche Dosis beim Hund gelten z.B. 30g der Nadeln. Die Tiere zeigen Erbrechen, Durchfall, Fieber und Kollaps. Die Pupillen reagieren nicht mehr auf hell-dunkel und man beobachtet Unterhautblutungen, Atemnot, Koma und Tod. 
Farne (z.B. Adlerfarn, Adlersaumfarn, Grosser Waldfarn, Johanniswurz, Jesus-Christwurz):
Symptome: allergische Reaktionen, Muskelzuc kungen, motorische Störungen, Krämpfe, Blut im Urin, blutiger Durchfall. Sehr stark giftige Wildpflanze. Ganze Pflanze, insbesondere Jungpflanze, ist für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und v.a. Pferde giftig.
Fingerhut: Der Fingerhut enthält die sogenannten „Herzglykoside“. Dabei handelt es sich um stark giftige Stoffe, die in kleinsten Mengen jedoch bei bestimmten Herzerkrankungen mit bestem Erfolg eingesetzt werden und somit auch heilende Wirkung haben.
Es kommt zu lokalen Reizungen der Magen-, Darmschleimhaut, zu Erbrechen, Durchfall und Störungen des Herzrhythmus. Benommenheit und blasse Schleimhäute kommen hinzu. In schweren Fällen kommt es durch Herzstillstand zum Tod.
Man sollte sofort zum Tierarzt gehen.
Gefleckter Schierling (Conium maculatum): Ganze Pflanze sehr giftig, oft tödlich, für den Hund sind schon 50 mg Coniin/kg KG tödlich.
Schnelle und leichte Aufnahme durch die Schleimhäute und auch durch die unverletzte Haut.
Auftreten der ersten Symptome nach 20-30 Minuten: Unruhe, Muskelschwäche, Inkoordination, Muskelzittern, Puls erst verlangsamt, dann beschleunigt, Krämpfe, fortschreitende Lähmung, Atem- und Herzdepression.
Goldregen: Giftige Teile sind v.a. die Samen, aber auch Wurzeln und Äste, die einen süßlichen Geschmack haben sollen. Die Vergiftungssymptome treten schon nach wenigen Minuten in Erscheinung, in Form von heftigem Erbrechen, Durchfall, Kollaps und epileptischen Anfällen. 
Hahnenfuss (Ranunculus spp.): Stängel und Pflanzensaft sind giftig. Starke Reizung von Maul, Speiseröhre, Magen und Darm.
Herbstzeitlose (Colchicum autumnale): ganze Pflanze sehr giftig, oft tödlich. Magen-Darm-Entzündung, Muskel -und Atemlähmung.
Holunder: Wer seinem Hund ein Stöckchen aus Holunderholz zuwirft, spielt russisches Roulette.
Denn das Holz enthält ein giftiges Blausäureglykosid.
Hortensie: Hierbei sind auch die getrockneten Pflanzenteile giftig. Die i.d.R. weniger dramatische Vergiftung zeigt sich durch Magen-Darm-Störungen mit blutigem Durchfall, Zittern und allgemeiner Schwäche (Schwanken). 
Lebensbaum (Thuja): Giftig beim Lebensbaum sind die Blätter, welche entzündungsfördernde Stoffe enthalten.
Als Symptome treten zunächst Magen-, Darmreizungen auf. In schweren Fällen kommen dann Leber- und Nierenschäden hinzu. Auch hier sollte man sofort einen Tierarzt aufsuchen.
Lupinen: Besonders die Samen dieser Zier- und Futterpflanze enthalten ein Gift, das eine lähmende Wirkung auf Herz und Atmung aufweist, jedoch in sog. Süßlupinen nicht vorkommt. Am giftigsten ist die gelbe Bitterlupine. Der akute Krankheitsverlauf wird durch die Alkaloide ausgelöst, der chronische durch Mykotoxine (Phomopsine beeinträchtigen den Kupfer-, Zink- und Eisenhaushalt sowie die Metabolisierung von Selen und Vitamin E). Anagyrin ist teratogen (in den kultivierten Lupinen aber nicht enthalten). Trotzdem kommt eine Vergiftung vor, die wahrscheinlich auf Schimmelpilze zurückzuführen ist. Es entsteht eine Magen-Darmentzündung gefolgt von schweren Nieren- und Leberschäden. Mattigkeit, Benommenheit, Bewusstlosigkeit und Lähmungen folgen diesem.
Gegenmaßnahmen: Rasche Zufuhr von Abführmitteln und Leberschutztherapie (durch den Tierarzt).
Diese Vergiftung ist ein typisches Beispiel für bestimmte Schimmelpilze, die eine Reihe von teilweise völlig harmlosen Pflanzen in „Giftpflanzen“ verwandeln kann.
Maiglöckchen(Convallaria majalis): Für das Maiglöckchen gilt dasselbe wie für den Fingerhut. Wildtiere meiden diese Pflanze instinktiv. Domestizierten Tieren fehlt dieser Warnmechanismus oft, was zu Todesfällen führt. Maiglöckchen beinhalten gleich einen Toxincocktail von über 30 Glykosiden. Bei Auftreten von Symptomen sind die Glycoside wohl bereits vollständig resorbiert. Symptome mit lokalen Reizungen der Magen-, Darmschleimhaut, zu Erbrechen, Durchfall (bes. beim Hund) und Störungen des Herzrhythmus. Benommenheit und blas se Schleimhäute kommen hinzu. In schweren Fällen kommt es durch Herzstillstand zum Tod.
Mistel: Einige Stunden nach Giftaufnahme zeigen die Tiere Erbrechen, Durchfall, Fieber und starken Durst, Krämpfe, Bewegungs- und Sensibilitätsstörungen, Koma und Herzstillstand. 
Narzisse, Osterglocke, Amaryllis: Auch diese Frühlingsblume ist gefährlich. Eine Narzissenzwiebel von nur 15 Gramm kann einen Hund töten!! Lycorin, ein Alkaloid der Amaryllis, führt in geringen Dosen zu Erbrechen und Durchfall, in höheren zu Krämpfen, Lähmung und Kreislaufversagen.
Oleander: Alle Pflanzenteile des Oleanders enthalten ein herzwirksames Toxin. Bei Hund und Katze kommt es zunächst zu Magen-Darm-Problemen (Speicheln, Erbrechen, Durchfall). Weiterhin zu Herzrhythmusstörungen, Vorhof- und Kammerflimmern und letztlich Herzstillstand. Daneben zeigen die Tiere allgemeine Symptome wie Untertemperatur, Krämpfe, Atembeschwerden und Husten. 

Riesen-Bärenklau (Heracleum mantegazzianum) bzw. Herkulesstaude und Wiesenbärenklau (Heracleum sphondylium):
Für Mensch und Tier äußerst unangenehm. Der Pflanzensaft enthält sogenannte Furocumarine. Das sind phototoxische Substanzen. die UV-Licht absorbieren und mit der so gewonnenen Energie chemische Reaktionen auslösen, die das Erbgut und die Zellen schädigen. Gelangt Pflanzensaft auf die Haut oder die Schleimhaut und wird diese Stelle anschließend dem Sonnenlicht ausgesetzt, entsteht ein heftiger Sonnenbrand mit Blasenbildung und anschließendem Haarverlust („Wiesendermatitis“). Es sind va. die wenig behaarten und unpigmentierten Körperpartien (Kopf und Bauch) gefährdet. Die Heilung ist langwierig und of bleiben Narben und Pigmentveränderungen zurück.

Rhododendron: Diese Pflanze enthält (genau wie die Azalee) ein Neurotoxin, welches in erster Linie zu Lähmungen der Muskulatur führt. Auch hier zeigt sich wieder unspezifisches Speicheln, Erbrechen und Durchfall. Daneben beobachtet man das Reiben des Kopfes an Gegenständen und Augenausfluss. Später kommen ein verlangsamter Herzschlag, Blutdruckabfall, Atembeschwerden und Muskellähmungen hinzu, die letztlich zur Atemlähmung führen. 
Rosengewächse (Rosaceae): Die Giftigkeit der Früchte der Gattung Prunus (Kirsche, Pflaume, Aprikose etc.) = Obstkerne: Die giftige Substanz ist das Amygdalin, aus dem im Organismus Blausäure freigesetzt wird. Nach Aufnahme einer ausreichend großen Menge zeigen sich Speicheln, Erbrechen, rote Schleimhäute, Atemnot, Fieber Krämpfe und allgemeine Schwache. Der Tod erfolgt durch „inneres Ersticken“, da der an die roten Blutkörperchen gebundene Sauerstoff nicht mehr an das Gewebe abgegeben werden kann (daher auch die Rosigfärbung der Haut und die rote Farbe des venösen Blutes). Da erst eine gröC3ere Menge zu ernsthaften Vergiftungen führt, sind meist nur Magen-Darm-Symptome zu beklagen. 
Ebenfalls Blausäureabspaltende Substanzen enthalten u.a.
Kirschlorbeer ( Prunus laurocerasus)
Fächer-Zwergmispel ( Cotoneaster horizontalis) 
Feuerdorn ( Pyracantha coccinea).
Seidelbast: Alle Pflanzenteile des Seidelbasts enthalten stark entzündungsauslösende Stoffe. Beim Anknabbern oder Kauen kommt es zu starken Reizungen, Entzündungen und Geschwürbildungen an Schleimhäuten und Haut. Danach folgen dann Rachen-, Magen-, Darmentzündungen. In schwersten Fällen kann es zu Nierenentzündungen und schließlich zum Tod durch Kreislaufkollaps kommen.
Meist jedoch bleibt es bei lokalen Schäden, da die Pflanze sehr scharf schmeckt.
Sofort sollte man mit seinem Hund zum Tierarzt, wenn Verdacht auf eine Vergiftung vorliegt.
Stechpalme (Ilex aquifolium): Sie enthält gleich mehere Wirkstoffe: Purin-Alka-loide, Rutin, Ursolsäure, Baurenol, Uvaol, Triterpene, Tannin. Die Beeren sind nur bei hoher Dosis (etwa 20 Beeren) tödlich. Symptome: Übelkeit, Erbrechen, starker Durchfall und Schläfrigkeit.
Trompetenbaum (Datura suaveolens) oder Engelstrompete: Die ganze Pflanze ist stark giftig, besonders die Blätter udn die Rinde in der Blütezeit.
Die Einnahme des Suds der Pflanze kann zu einer tödlichen Vergiftung führen. Symptome: Erbrechen, Durchfall, trockene Schleimhaut, Schluckbeschwerden, Sehstörungen, Herzrhytmusstörungen.
Waldholunder (Sambucus nigra): schwarze, beerenartige Steinfrucht, Beeren rufen Erbrechen und starken Durchfall hervor. 
Wolfsmilch (Euphorbia cyparissias): ganze Pflanze giftig bis stark giftig. Führt zu Magen-Darm-Entzündung. In hoher Dosis tödlich.
Wunderbaum (Ricinus communis): Diese Pflanze, aus der das Rizinusöl gewonnen wird, kann Haustieren gefährlich werden. z.B. wird der “ Ölkuchen“, der auf Hunde sehr anziehend wirkt, als Düngemittel verwendet. Das Haupttoxin ist das sehr giftige Toxalbumin Ricin (seit 1962 als Kampfstoff patentiert). Es entwickelt sich eine schwere Magen-Darm-Entzündung, eine Schädigung von Leber und Nieren und eine Zersetzung der roten Blutkörperchen. Die tödliche Dosis beim Hund wird mit 1 bis 2 g Samen/kg Körpermasse angegeben.
Das in Apotheken erhältliche Rizinusöl ist durch Erhitzen ungiftig gemacht worden
Auch beliebte Zimmerpflanzen sind für unsere Haustiere zum Teil gifti g:

Alpenveilchen: Die Konzentration giftiger Substanzen ist in den unterirdischen Pflanzenteilen (Knolle) am höchsten, so dass durch die oberirdischen Anteile kaum Vergiftungen auftreten. Es kommt zu Reizungen der Schleimhäute, erbrechen und Durchfall, Untertemperatur und Bewegungsstörungen. 

Becherprimel: In den Drüsenhaaren dieser Pflanze inklusive ihrer Zuchtformen befindet sich ein starkes Kontaktallergen. Nach Sensibilisierung sind allergische Reaktionen der Haut, der Bindehäute und des Atmungsapparates zu beobachten, die Stunden bis Tage andauern. 

Brunfelsie: Die enthaltenen Giftstoffe beeinträchtigen das Nervensystem. Entsprechend beobachtet man (neben Speicheln, Erbrechen und Durchfall) Störungen desselben: Krämpfe und Übererregbarkeit bzw. Muskelsteife, fehlende Reflexe, Atemnot und Koma.    

Christrose, Schwarze Nieswurz (Helleborus niger): Die Pflanze enthält das Saponin Helleborin und Protoanemonin.
Vergiftungserscheinungen sind Übelkeit, Durchfall, Entzündungen der Mundschleimhäute, Herzrythmusstörungen, erweiterte Pupillen, Atemnot und starker Durst. Es kann auch zum Tod durch Atemlähmung kommen. Schwere Vergiftungen können beim Menschen z.B. schon nach dem Verzehr von 3 reifen Samenkapseln eintreten.
Clematis-Züchtungen (Clematis20sp.): Clematis enthält das Gift Protoanemonin, das bei Kontakt mit der Haut zu Reizungen und Entzündungen führen kann. Bei innerer Aufnahme kommt es zu Krämpfen, Reizungen von Niere und Darm, zu Durchfall und Erbrechen.
Gummibaum, Birkenfeige (Ficus benjamini) u.ä.: 
Hunde zeigen Speicheln, Erbrechen und Durchfall. Außerdem Fieber schwankenden Gang und Krämpfe. Bei Katzen kann ein tödliches Nierenversagen folgen. 
Philodendron, Dieffenbachia und Fensterblatt (Monstera): 
U.a. ist ihr hoher Gehalt an Oxalsäure (in erster Linie als kleine Oxalat-Nadeln vorliegend) schädlich. Wird die Pflanze verletzt, so dringen diese Nadeln in Haut und Schleimhäute der Tiere ein und verursachen dort sehr rasch starke, schmerzhafte Schwellungen. Durch diese schnelle Reaktion wird meist eine weitere Giftaufnahme automatisch verhindert. Lokale Symptome sind Rötung, Schwellung und Geschwürbildung in der Mundschleimhaut und auf der Zunge. Dies führt zu brennenden Schmerzen, Kopfschütteln, Speicheln, reiben mit den Pfoten am Maul, Versuche zu Trinken und Unfähigkeit, Nahrung aufzunehmen. Später kommt es an der Schleimhaut zu Blasenbildung. Nach Abschlucken der Giftstoffe kommt es zu Erbrechen und Durchfall, gefolgt von Mattigkeit, unsicherem Gang, Lähmung der Hinterbeine, Muskelzittern, Krämpfen bis hin zum Koma. Teilweise können Schwellungen des Kehlkopfes mit hochgradiger Atemnot auftreten. Gelangen Pflan zensäfte ins Auge, so entzündet sich dieses stark. Das Auge wird zugekniffen, tränt und schwillt deutlich an. Die Abheilung dieser Augenentzündung dauert durchaus 3 – 4 Wochen. 

Weihnachtsstern: 
Der Saft dieses Wolfsmilchgewächses verursacht Entzündungen der Maulschleimhaut, Erbrechen und Durchfall. Weiterhin Muskelzittern, schwankenden Gang, Kreislaufversagen und Lungenödeme. Auf der äußeren Haut kann der Milchsaft Reizungen mit Bläschenbildung und allergische Reaktionen auslösen. Gelangt Saft ins Auge, so entstehen starke Entzündungen. 

Yuccapalme, Drachenbaum und Bogenhanf: 
Die Pflanzensäfte beinhalten Gifte, die zu Schleimhautreizungen und Hämolyse (Zerstörung der roten Blutkörperchen) führen können. Die Tiere reagieren mit Zahnfleischentzündung, Speicheln, Erbrechen und Durchfall. Nachfolgend sind Untertemperatur, Bewegungsstörungen und Blutungen zu beobachten. Ein komatöser Zustand ist möglich. 
 
Chemische Mittel (z.B. gegen Parasiten, Unkrautvernichtungsmittel, Tabletten, u.s.w.):
Weiterhin giftig sind viele Stoffe, die man im Haushalt oder in der näheren Umgebung zum Teil benutzt, oder manchmal „noch“ vorfindet. So z.B.:

Unkrautbekämpfungsmittel (mit z.B. Chloratsalzen):
Unkrautvertilger werden in der Landwirtschaft und im Garten verwendet. Vergiftung von Haus- und Nutztieren durch unkontrollierte Aufnahme bei fehlerhafter Lagerung. Besonders Hunde nehmen bei freiem Zugang sehr viel davon auf.

Putzmittel jeglicher Art, Alkohol, Brennspiritus, Trockenspirituswürfel: Der Hund verwechselt herumliegende Trockenspirituswürfel mit Würfelzucker frisst diese. Das Nervengift kann je nach aufgenommener Menge innerhalb von 24 Stunden zum Tod führen.
Symptome: Starker Speichelfluss nach ½ bis 1 Stunde, Erbrechen, Durchfall; nach weiteren 1 bis 3 Stunden Taumeln, Schreckhaftigkeit, steifes Grätschen der Beine (auch im Liegen), Krampfanfälle mit Kopfstrecken, hohes Fieber (41 bis 42°C)
Behandlung: Brechmittel, Magenspülung; Verabreichen von Beruhigungs- und Narkosemitteln, die zu einer Art Heilschlaf über 1 bis 2 Tage führen. Infusionen zur Anregung der Nierenausscheidung; Kalzium gegen die Krämpfe.

Frostschutzmittel fürs Auto:
Schleckt der Hund süßschmeckendes Frostschutzmittel auf, kann es zu schwerem Nierenschaden und – je nach Giftmenge – zu tödlichem Nierenversagen kommen.
Symptome: Starkes Speicheln, spontanes Erbrechen schon Minuten nach dem Aufschlecken, Durchfall, Mattigkeit, Taumeln, Krämpfe, Hinfälligkeit
Behandlung: Magenspülung, Infusione n, um die Nierenfunktion zu erhalten; als Gegenmittel wird Alkohol zur Infusion gegeben.

Mäuse- oder Rattengift:
Rattengift führt zu Blutgerinnungsstörungen
Symptome: Anfänglich geringes Erbrechen, das oft übersehen wird; nach 2 bis 6 Tagen durch innere Blutungen verursachte Mattigkeit, blasse Schleimhäute, stark blutiger Urin, gelegentlich auch blutiger Durchfall
Behandlung: Spritzen mit Vitamin K1 als Gegenmittel; eventuell auch Bluttransfusion.

Insektizide jeglicher Art: Bei sachgemäßer Anwendung besteht keine Gefahr, bei unsachgemäßer Anwendung von Mitteln gegen Flöhe, Läuse, Zecken (Shampoo, Puder, Spray, Halsband, Tabletten oder Tinktur) kann sich der Hund durch Abschlecken des Fells nach zu üppigem Einpudern oder Besprühen, Trinken von Badelösung, Fressen des Halsbandes oder von Tabletten vergiften
Symptome: Insektizide sind Nervengifte und rufen ähnliche Symptome wie die Vergiftung mit Schneckenkorn hervor
Behandlung: Wie bei Vergiftung mit Schneckenkorn
Wichtig: Nach dem Einpudern das Fell mit feuchtem Frotteetuch abwischen, beim Schampoonieren genügend nachspülen, Halsbänder nicht herumliegen lassen.

Mineralöle jeglicher Art, Medikamente, hier vor allem Schlafmittel, die häufig frei herumliegen:
Frisst der Hund Schlaftabletten, kommt es zu narkoseähnlichem Zustand, unter Umständen auch zum Tod
Symptome: Kein Erbrechen, kein Durchfall, tiefer Schlaf, Bewusstlosigkeit, flache Atmung, bläuliche20Schleimhäute, schneller schwacher Puls
Behandlung: Brechmittel und Magenspülung, künstliche Beatmung mit Sauerstoff, kreislaufstützende Infusionen, um die Ausscheidung der Gifte über die Niere anzuregen. Der Hund muss im Schlaf warmgehalten und wegen der Gefahr des Blutstaus alle halbe Stunde anders gelagert werden.

Pestizide (z.B.Schneckengift): 
Der Hund frisst das im Garten ausgelegte Schneckengift. Das Nervengift kann je nach aufgenommener Menge innerhalb von 24 Stunden zum Tod führen
Symptome: Starker Speichelfluss nach ½ bis 1 Stunde, Erbrechen, Durchfall; nach weiteren 1 bis 3 Stunden Taumeln, Schreckhaftigkeit, steifes Grätschen der Beine (auch im Liegen), Krampfanfälle mit Kopfstrecken, hohes Fieber (41 bis 42°C)
Behandlung: Brechmittel, Magenspülung; Verabreichen von Beruhigungs- und Narkosemitteln, die zu einer Art Heilschlaf über 1 bis 2 Tage führen. Infusionen zur Anregung der Nierenausscheidung; Kalzium gegen die Krämpfe.
Anhand der Symptome kann man bestimmte Vergiftungen frühzeitig erkennen. Generell sollte man mit seinem Hund jedoch beim geringsten Verdacht auf eine Vergiftung sofort zum Tierarzt gehen, da sonst wertvolle Zeit für lebensrettende Maßnahmen verstreicht!! Bei einem Hund kann man durch gewisse vorbeugende Maßnahmen außerhalb des Hauses ebenfalls das Risiko senken, dass er sich vergiftet. Generell sollte man beim Spaziergang darauf achten, dass der Hund nichts vom Wegrand aufnimmt. Diese Gefahr ist vor allem bei Welpen sehr hoch. 

Erste Hilfe bei Vergiftungen:   
Nur innerhalb 30 Minuten bis maximal 60 Minuten (bis max. 2 Stunden) kann die Giftaufnahme im Körper mit Hilfe von Brechmitteln, Magenspülungen, Abführmitteln oder evtl. auch durch Kohle-Tabletten verringert werden. Man sollte seinen Hund aber so schnell wie möglich zum Tierarzt bringen!! Ist der Weg zum nächsten Tierarzt zu weit, dann sollte man versuchen – am besten nach telefonischer Absprache mit dem Tierarzt – durch das zwangsweise Eingeben von konzentrierter Kochsalzlösung (1 Esslöffel Salz auf 100 ml Wasser) das Erbrechen des Hundes selbst auszulösen, oder aber durch gewaltsames Einflößen von Öl (Speiseöl, Rizinusöl, Para ffinöl – kein Motorenöl) den Hund zum Erbrechen bringen. Aber Vorsicht, Öl ist nicht bei allen Vergiftungen angebracht, zum Teil fördert es sogar bei manchen Giftstoffen noch die Aufnahme dieser. Wenn sie sich nicht sicher sind, welche Stoffe genau ihr Hund aufgenommen hat, dann besser kein Öl eingeben und auf die Salzlösung zurückgreifen!! Ein Erbrechen hat natürlich auch nur bis zu ca. 2 Stunden nach der Giftaufnahme Sinn, denn noch im Magen liegende Giftreste sollen dadurch ausgeschieden werden. Zu einem späteren Zeitpunkt zeigt das künstliches Erbrechen wenig oder gar kein Erfolg. Bei Säuren oder Laugen bitte KEIN Erbrechen auslösen, da sonst die Gefahr einer erneuten Verätzung der Speiseröhre besteht. In diesem Fall für reichlich Trinkwasserzufuhr sorgen (Verdünnungseffekt)!!

Achtung, die Anwendung von Öl ist verboten bei:
Phosphorvergiftung: Heute sehr selten; auf dem Lande noch manchmal zur Krähenvergiftung verwendet (sog. Phosphoreier). A/kylphosphaten (Phosphorsäureester), z. B. E 605.
Mefa/dehyd: Schneckenbekämpfungsmittel (z.B. ,,Schneckentod“), auch sog. Trockenspiritus für Campingkocher. Man sollte statt dessen dem Hund Kohletabletten geben. Kohle nimmt die meisten Gifte in sich auf und schadet dem Hund nicht. Auch sollte man seinem Hund reichlich zu trinken geben. Wasser hat einen verdünnenden Effekt und wirkt, wenn der Hund daraufhin erbricht, fast wie eine Magenspülung. Außerdem beugt es einer inneren Austrocknung vor.

           Alle Angaben ohne Gewähr 
HINWEIS: Viele dieser Stoffe sind übrigens auch für andere Haustiere oder Menschen gesundheitsschädlich oder sehr stark giftig!!
…Links zum Thema 
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